[Firmenlogo-Bild] 

Zurück Home Nach oben Weiter

ARGO

 
Home Nach oben Experimentelle Musik Bildende Kunst ARGO Zeitfalten Saitensack

 

 

Home
Musik
ARGOTag
Bilder

ARGO

The group ARGO was formed in 1985 in Darmstadt by Hans Essel, Marit Hoffmann and Thomas Stett playing together since then. They do not follow traditional ways of improvisation like any kind of Jazz, but develop a different concept of improvisation not based on expressionistic ideas of music. First, they worked out a very special characteristic of playing the instruments violin, viola, and clarinet. It is based on permanent exploration and experimentation with the instruments in a way that unexpected results can happen any time and require fast response. The specific unpleasing sound is not used for enhanced expression but rather for development of form. Form, however, in the context of improvisation and uncertaincy and not composition. Besides mixing tones ARGO plays with parameters like consistency, density, parallelism, intention and interaction. As there are phases where the three play rather independently their own threads and sometimes very synchronized intended actions forming recognizable objects. It was not clear from the beginning if this concept evolving over years could lead to a kind of unique music which can be understood by others. The experiment is still under way.
Since 1998 the group tries to realize the same ideas using voices only. Not singing, not speaking, rather decomposing words, articulation of phonemes, elements of speaking.

Flüchtige Musik

Die Gruppe ARGO gründete sich 1985 in Darmstadt. Statt tradierte Wege improvisierter Musik zu beschreiten, ging es darum, einen eigenen Kontext für Improvisation zu entwickeln. Unübliche Klänge durch ungewöhnliche Spieltechniken werden nicht zur Steigerung der Expressivität, sondern als Material zu musikalischer Form verwendet. Da sich dieses Material der Komposition entzieht, wurde die Improvisation als adäquate Spielmethode gewählt.

Im Laufe der Jahre entstanden Vorstellungen von strukturartigem und objektartigem Spiel. Später richtete sich das Ohrenmerk auch auf die Wahrnehmung von Konsistenz, Parallelität und Dichte, so dass sowohl das Gesamtergebnis als auch die Art der Interaktion reflektiert werden.

Diese Art zu spielen ist riskant, und das Ergebnis ist nicht wiederholbar. Vielmehr lässt sich in der Musik auch der Prozess des Improvisierens selber verfolgen. Es hat sich gezeigt, dass Zusammenspiel möglich ist, ohne bekannte
Muster und Schablonen zu benutzen, insbesondere ohne die der traditionellen Improvisation eigene expressionistische Musikauffassung.

Die Gruppe führte ihre Musik bisher in Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, und München vor.

Flüchtige Wörter

Die Spielmethoden der flüchtigen Musik wurden 1998 auf Improvisationen mit Sprache übertragen. Jeder Spieler sucht sich einen Wortschatz (ca. 20 Wörter) aus, den er während einer Improvisation verwendet. Das Wortmaterial kann einerseits zu Pseudosätzen, andererseits rein phonetisch verwendet werden, bis hin zu Lautfetzen.

ARGO on YouTube

Hans Essel: Geige
Jahrgang 48, Physiker. Klassische Geige seit 1960. Seit 1982 Improvisationen unter Verwendung von Bandmaschinen und Gründung der Improvisationsgruppe SAHA in Heidelberg. Weitere Projekte: Zeitfalten und Saitensack.

Marit Hoffmann: Bratsche
Jahrgang 51, Architektin. Spielt seit 1958 Geige und Klavier mit klassischem Hintergrund. Seit 1983 Erfahrungen mit freier Musik.

Thomas Stett: Klarinette
Jahrgang 49, Musiker. Spielt seit 1969 Saxophon und Klarinette. Beschäftigt sich sonst mit Jazz.

 

             (argosofa)

                  ARGO: Thomas Stett, Marit Hoffmann, Hans Essel

 
Kommentare, Anregungen, oder Kontaktaufnahme durch E-Mail an: h.essel@gsi.de
Copyright © 1998 Verein für experimentelle Musik Darmstadt, e.V.

Stand: 17. February 2012 : Zugriffszähler